Landesklinikum Baden

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Landesklinikum Baden

Neubau mit sensationeller Metalldeckenlösung! Kompetenz die man sieht! Die planerischen Ideen entspringen dem kongenialen „Paarlauf“ der ARGE Moser Architekten/Architekt Franz Pfeil ZTG.

Ca. 43.000 m² montierte Deckenfläche, davon ca.

12.500 m² Metalldecken – davon ca. 1.200 m² in der Eingangshalle

11.500 m² GK-Lochdecken

6.000 m² glatte GK-Decken

4.000 m² Brandschutzdecken und Trägerverkleidungen

9.000 m² sichtbare Kellerdeckendämmung

Ca. 57.000 Arbeitsstunden und ca. 1.200 Tonnen verbautes Material

Die planerischen Ideen entspringen dem kongenialen „Paarlauf“ der ARGE Moser Architekten/Architekt Franz Pfeil ZTG.

Visionen werden Realität:

Auf einer freien Fläche wurde neben dem bestehenden Landesklinikum Baden ein Neubau errichtet. Der Standort Baden erfüllt mit 443 Betten alle Aufgaben eines Schwerpunktkrankenhauses und beinhaltet alle notwendigen Abteilungen zur Sicherstellung der bestmöglichen medizinischen Versorgung aller Patientinnen und Patienten.

Die Architekten hatten eine Vision, einen Traum, ein Ziel ….. und zwar eine Metalldecke zu schaffen, die luftig leicht in der Konstruktion wirken soll und die doch alle technischen Anforderungen, die eine Gesundheitseinrichtung dieser Dimension fordert, vereinen kann.

Für Perchtold bestand die Herausforderung darin, in eine neue Welt der Deckentechnik aus Metall vorzudringen. Die Decke musste rundum an Glasoberlichten angeschlossen werden.

Es entstand eine Decke, die sämtliche Formen, Schwünge und Neigungen in sich vereint und dabei Licht über die unterschiedlichsten Kanäle, wie Innenhöfe und mehrere überdimensionalen Glasflächen in dem Eingangsbereich, zentral bündelt. Durch die vielen Lichtquellen werden die famosen Details dieser einzigartigen Deckenskulptur sichtbar, es sind auch keine fixen Wandanschlüsse erkennbar.

Es klingt fast schon zu simpel, dass in den vielen anderen Bereichen des Neubaus noch Decken aus Metall und Gips aus dem „Standardprogramm“ montiert wurden. Aber auch hier gab’s Besonderheiten. So musste die Unterkonstruktion in breiteren Gangbereichen so montiert werden, dass ein Niveauausgleich zwischen Metall- und Gipsdecke entstand. Die Metalldecke dient hier als großflächige Revisionsöffnung und unterstützt damit den leichteren Zugang zur Haustechnik. Die Decken sind zwischen den Gangwänden frei gespannt und die Deckenplatten können werkzeuglos für Revisionsarbeiten geöffnet werden. Das klassische geklemmte G-Profil wurde dabei so abgeändert, dass die Decke über weite Teile beschädigungsfrei geöffnet und in der Unterkonstruktion „geparkt“ werden kann. Die gelochten GK-Decken sorgen zusätzlich für die gute Akustik.

Es wurde in Österreich noch kein vergleichbares Metalldeckenprojekt realisiert. Das mach das gesamte Industrie- und Verarbeitungsteam sehr stolz, zeigt aber auch, wohin die Zukunft gehen kann.

Innovation, Mut und Pioniergeist zahlen sich auch – denn nur so kann der Fortbestand der Profession Trockenbau gesichert werden.

By | 2017-12-11T09:06:41+00:00 Dezember 11th, 2017|Krankenhäuser, Wien News|0 Comments

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