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4. September 2013 | Standorte:

ÖBB Konzernzentrale Wien: Perchtold Trockenbau Wien GmbH erhält Auftrag für die gesamten Trockenbauarbeiten

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  • Direkt angrenzend an den neu eröffneten Hauptbahnhof im Sonnwendviertel Wien wird durch eine Projektentwicklungsgesellschaft, bestehend aus den Baufirmen HABAU und ÖSTU-STETTIN sowie der BAI, die neue Konzernzentrale der ÖBB errichtet. „Die Firma Perchtold hat nach monatelangen Verhandlungen nun den Zuschlag für den gesamten trockenen Innenausbau erhalten“, freut sich der Verkaufsleiter und Prokurist Richard Obermayr.

    Die Ausbauarbeiten für einen der größten Aufträge in der Firmengeschichte der Fa. Perchtold Trockenbau sind bereits in vollem Gange, da die Zentrale im Sommer 2014 durch die ÖBB schon in Betrieb genommen wird.

    Das durch die Architekten Zechner & Zechner geplante Gebäude mit seiner S-förmigen Grundrissform ragt ca. 88 m in die Höhe und erstreckt sich über ca. 40.000 m² Bruttogeschoßfläche.

    Das Besondere an dem Bauwerk ist, dass es komplett mit einer Gipskartonkühldecke als Lochdecke ausgestattet ist und trotzdem die Flexibilität der verschiedenen Büroorganisationsformen (Großraumbüro, Einzelbüros, Besprechungsräume, etc.) erhalten bleibt. Die innen liegenden Kernzonen sowie die flexibel geplante Kühldecke erlauben es, dass alle zur Fassade angeordneten Trennwände jederzeit entsprechend der benötigten Nutzung umgestellt und die Raumkonfiguration angepasst werden kann.

    „Eine der größten Herausforderungen für die Fa. Perchtold Trockenbau Wien GmbH wird der Transport der ca. 2.800 Tonnen Material für den Innenausbau in bis zu 88 m Höhe gepaart mit der knappen Bauzeit“, erklärt der technische Leiter Alois Windhager. Nur durch eine strikte Terminplanung und Einteilung der für alle zur Verfügung stehenden Schwerlastlifte ist diese Aufgabenstellung zu bewältigen.

    Einige Eckdaten zu den Trockenbauarbeiten:

    • 65.000 Stunden Montagedauer vor Ort
    • 150.000 m² verbaute Gipskartonplatten aller Art
    • 280.000 lfm verbaute Metallprofile als Unterkonstruktion aller Art
    • 2.730.000 Stück verbaute Schrauben, Dübel und anderes Befestigungsmaterial
    • 2.800 Tonnen Material gesamt

    Diese Eckdaten entsprechen ca.

    • 8.500 m² Wandverkleidungen,
    • 22.500 m² Wänden und
    • 35.500 m² Decken aller Art

    “Dieses Haus hat eine große Bedeutung. Die ÖBB befindet sich in einem wesentlichen Veränderungsprozess. Wir wollen wirtschaftlicher und kundenfreundlicher werden. Das Haus wird unser Arbeiten verändern”, so ÖBB-Chef Christian Kern. Mit dem Bau will die ÖBB ihre Standortkonzentration abschließen.

    Visualisierung: © tomaselli.vs. / Zechner & Zechner