Objektbericht: Hilfswerk Zell am See

Auftraggeber & Architekt: W2 Manufaktur GmbH

 

Mit der neuen Regionalstelle des Hilfswerks Zell am See (Investitionssumme 6 Mio. €) entsteht auf dem Areal des ehemaligen Hotels Badhaus ein moderner Arbeits- und Bildungsstandort für die Region. Das dreigeschossige Gebäude mit rund 730 m² Nutzfläche bietet künftig Büroräumlichkeiten für etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie optimale Rahmenbedingungen für rund 280 hauptamtliche und 160 freiwillige Kolleginnen und Kollegen aus dem Pinzgau.

Das innovative Baukonzept vereint die Vorteile von Beton und Holz: Während die tragenden Elemente in Beton ausgeführt werden, kommen bei Decken und Fassade nachhaltige Holzkonstruktionen zum Einsatz. Diese Kombination ermöglicht eine offene Architektur, kurze Bauzeiten sowie ein ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Perchtold Trockenbau übernahm bei diesem Neubau umfangreiche Trockenbauarbeiten. In fast allen Räumen wurde eine Lochdecke montiert, die sowohl funktionale als auch akustische Anforderungen erfüllt und zu einer angenehmen Arbeits- und Lernatmosphäre beiträgt. Eine besondere Aufgabe stellte die Umsetzung der technisch hochwertig ausgestatteten Seminarräume dar. Für die Integration einer mobilen Trennwand sowie der erforderlichen Anschlüsse für Elektro-, Medien- und Lüftungstechnik war eine enge Abstimmung mit den beteiligten Gewerken notwendig. Durch die präzise Koordination aller Schnittstellen wurde auch diese Herausforderung mit Bravour gemeistert.

 

Verbaute Flächen:

180 m² Einfachständerwände

160 m² Doppelständerwände

621 m² Vorsatzschalen

160 m² Gipskartondecke

574 m² Lochdecke

 

 

Schlussbemerkung:

Mit der neuen Regionalstelle entsteht ein nachhaltiges und modernes Gebäude, das den Anforderungen einer Sozial- und Gesundheitsorganisation gerecht wird und langfristig Raum für Zusammenarbeit, Weiterbildung und Begegnung bietet. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit!

 

Fotonachweis: Hilfswerk Salzburg / Max Steinbauer