Objektbericht: Hargassner – Erweiterung Halle, Neubau ASSC und Parkhaus

Fertigstellung:                               Sommer 2025

Bauherr:                                         Hargassner Verwaltungs Ges.m.b.H

Architekt:                                       DI Andreas Matulik

Projektleiter Perchtold:               Hartwig Pudelko

 

Am Firmenstandort Weng im Innkreis hat die Firma Hargassner, bekannt für ihre modernen und hocheffizienten Heizsysteme, eine große Erweiterung seines Firmenstandortes realisiert, um der gestiegenen Nachfrage nach Biomasseheizungen gerecht zu werden. Mit einem Investitionsvolumen von 45 Mio. € entstanden auf der Großbaustelle knapp 6.750 m2 Bürofläche, 8.000 m2 Hallenerweiterung (inklusive Erweiterung des Forschungs- und Entwicklungszentrums, E-Werkstatt, Ausbildungszentrum und vollautomatischem Ersatzteillager), eine Kinderwerkstatt mit 624 m², eine 2.000 m2 große Tiefgarage und ein 13.500 m2 großes Holzparkhaus das mit dem Oberösterreichischer Holzbaupreis 2025 ausgezeichnet wurde. Im Mittelpunkt stand eine nachhaltige Bauweise mit dem Ziel, soviel Holz wie möglich zu verwenden.

 

Perchtold Trockenbau zeichnete für die Ausführung der Trockenbauarbeiten auf den Büroflächen sowie in Teilbereichen der Hallenerweiterung verantwortlich. In Fluren und Bürobereichen kamen dabei auf einer Fläche von über 3.600 m² Einfachständerwände und Vorsatzschalen zum Einsatz.

Zur gezielten Verbesserung der Raumakustik in den Großraumbüros wurden Filz-Baffeln vertikal zwischen den sichtbaren Holzdeckenbalken und der Klimadecke angeordnet. Diese architektonischen Details wurden vom Planer konzipiert und unterstreichen die durchdachte und außergewöhnliche Gestaltung von DI Andreas Matulik.

Die eingesetzten Mineralfaserplatten überzeugen insbesondere durch ihre Eigenschaften in den Bereichen Akustik, Brandschutz und Raumklima.

In Fluren und Gängen sorgen Streckmetalldecken für eine hohe Revisionsfreundlichkeit und einen einfachen Zugang zur Haustechnik. Gleichzeitig schaffen sie eine ruhige, aufgeräumte Optik und sind durch ihre Leichtigkeit und Transparenz besonders gut geeignet für lange, schmale Verkehrsflächen.

 

Verbaute Materialien:

2.560 m² Einfachständerwände

1.110 m² Vorsatzschalen

350 m² Gipskartondecke

400 m² Mineralfaserplatten

1.120 m² Filz-Paneeldecke

500 m² Streckmetalldecke

 

Schlussbemerkung:
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie funktionaler Trockenbau, hohe architektonische Qualität und nachhaltige Bauweise erfolgreich miteinander verbunden werden können. Durch die enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten konnte eine technisch wie gestalterisch anspruchsvolle Lösung realisiert werden. Perchtold Trockenbau leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur hochwertigen Umsetzung dieses zukunftsorientierten Unternehmensstandortes.